Unabhängig von der Unternehmensgröße verändern sich IT-Strukturen kontinuierlich weit über das althergebrachte Rechenzentrum hinaus. Das gilt auch für die genutzten IT-Ressourcen. In der Folge reichen die herkömmlichen Methoden zu ihrer Verwaltung in dieser neuen Umgebung nicht mehr aus. Daher spielt ein Digital Platform Conductor (DPC)-Tool bei der IT-Orchestrierung, -Verwaltung und -Automatisierung von Unternehmen, die die immer umfassendere IT-Optionen und -Services nutzen, eine zunehmend wichtige Rolle. Viele sind mit DPC nicht vertraut, kennen aber nur zu gut die Konzepte hinter solchen Tools.

Was also ist ein DPC-Tool?

Laut Gartner koordiniert ein DPC-Tool die verschiedenen Infrastrukturtools, die für die Planung und Implementierung, den Betrieb und die Überwachung der zugrundeliegenden Technologie und Services für Anwendungen und digitale Lösungen zum Einsatz kommen.

DPC-Tools integrieren und koordinieren die Interaktionen zwischen Infrastrukturtools, die für die Workload-Platzierung, den Selfservice-Zugang zu IT-Ressourcen, das IT-Asset-Management (ITAM), die Kostenverwaltung und -optimierung und vieles mehr verwendet werden. Sie sind für die Interaktionen zwischen den Tools in Ihrem IT-Bestand zuständig, um die IT-Investitionen bestmöglich zu nutzen. Aus diesem Grund waren wir sehr erfreut, dass diese besondere Kategorie von Tools von Gartner ins Leben gerufen wurde, denn diese Funktionalität haben wir bei der Entwicklung der Plattform Flexera One von Anfang an berücksichtigt, die sich an unserer Vision zur Optimierung des technologischen Mehrwerts orientiert.

DPC-Funktionen

Zu den Aufgaben eines DPC-Tools gehören die Bewertung von Workloads und die Empfehlung von Platzierungsoptionen für diese Workloads innerhalb Ihres IT-Bestands. Vielleicht verfolgen Sie eine Multicloudstrategie und haben ein Rechenzentrum, das nach und nach stillgelegt wird, und die VMware-Umgebung in diesem Rechenzentrum geht außer Betrieb. Ein DPC-Tool könnte die Bewertung der Anzahl und Größe der benötigten Ressourcen koordinieren und eine Empfehlung für einen geeigneten Cloudanbieter für diese Workloads abgeben. Dabei gilt es zu beachten, dass diese Bewertung nicht auf die Anzahl und Größe der verwendeten Ressourcen beschränkt werden sollte, sondern auf die Anzahl und Größe der benötigten Ressourcen.

Flexeras Untersuchungen von Tausenden von Workloads über viele Jahre haben gezeigt, was Sie vielleicht schon vermuten, nämlich dass es in der Regel zu viele On-Premise-Workloads gibt – und das heißt nichts anderes als zu hohe Kosten, wenn es um die Public Cloud geht. Cloud Migration and Modernization von Flexera One wirkt diesem Dilemma entgegen. Die Workloads werden nach Bedarf und nicht nach ihrer aktuellen Nutzung bewertet, und es werden entsprechende Empfehlungen ausgesprochen.

Eine weitere wichtige Funktion eines DPC-Tools besteht darin, dass es Benutzern den Zugriff auf IT-Ressourcen in ihrem Unternehmen per Selfservice ermöglicht. Sie kennen vielleicht das Ausfüllen eines Tickets in einem ITSM-Tool, wenn Sie einen neuen Hefter oder einen neuen Schreibtischstuhl brauchen. Viele Unternehmen möchten diese Funktionalität ausweiten und Benutzern die Möglichkeit einräumen, IT-Ressourcen per Selfservice anzufordern (z. B. einen Linux-Server mit installiertem Apache 2.4.46 oder einen Windows-Server mit SQL Server Developer Edition). Flexera bietet die nötigen Funktionen, um diesen Wunsch zu erfüllen – mit unserem Selfservice-Angebot in Kombination mit den Automatisierungsfunktionen von Flexera One.

Mit DCP-Tools können Sie zudem Assets in Ihrem Bestand ganz einfach finden, identifizieren und katalogisieren. Flexera ist seit Langem führend im Bereich ITAM. Unsere bewährten, ausgereiften Funktionen wurden in die Flexera-One-Plattform integriert. Das ermöglicht die Orchestrierung des Datenflusses zwischen den einzelnen Plattformkomponenten, sodass beispielsweise Überlegungen zur Softwarelizenzierung berücksichtigt werden können, wenn ein Entwickler die im obigen Beispiel erwähnte SQL Server Developer Edition anfordert.

Eine weitere wichtige Funktion innerhalb Ihres IT-Bestands ist die Fähigkeit, die Cloudnutzung und -kosten zu überwachen, zu verwalten und zu optimieren. Dieser Aspekt ist in den letzten Jahren so wichtig geworden, dass die FinOps Foundation gegründet wurde, um diese Praxis und ihre Anwender zu unterstützen. Es überrascht nicht, dass diese Funktion in den Bereich der DPC-Tools fällt – und mit Flexera One sind Sie auch in dieser Hinsicht einmal mehr gut beraten. Cloud Cost Optimization (CCO) ist ebenfalls Teil der Flexera-One-Plattform und sorgt für eine umfassende Transparenz Ihrer IT-Kosten in einer gesamtheitlichen Übersicht – und zwar unabhängig davon, ob diese Kosten in On-Premise-Umgebungen, in einer Public Cloud oder sogar durch die Nutzung von SaaS-Services entstehen. CCO ist so leistungsstark, dass es im aktuellen Forrester Wave: Cloud Cost Management and Optimization als führend eingestuft wurde.

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Führend bei IT-Lösungen

Die Berücksichtigung dieser Funktionalität in verschiedenen Analystenberichten zeigt die enorme Bedeutung der Cloudkostenoptimierung für Unternehmen. Flexera One zählte zu den wenigen Anbietern, die erstmals von Gartners in der neuen DPC-Kategorie ausdrücklich genannt wurden. DPC-Tools werden immer ausgereifter. Flexera steht an der Spitze dieser multifunktionalen Kategorie und bietet unseren aktuellen und künftigen Kunden zusätzliche Funktionen zur Optimierung des technologischen Mehrwerts.

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Der original englische Artikel „Flexera One is a Digital Platform Conductor—but what’s that?“ von Brian Adler ist auf blog.flexera.com erschienen.