Hardwarehersteller setzen auf intelligente Geräte, das Internet der Dinge und Software-Monetarisierung

Studie von Flexera Software und IDC: Hersteller setzen auf software-gesteuerte, internetfähige Geräte sowie Softwarelizenzierung und Berechtigungsmanagement, um ihre Umsätze zu erhöhen

München - 10. Februar 2015 - Die Studie The Third Industrial Revolution: Intelligent Devices, Software, and the Internet of Things von Flexera Software und IDC zeigt auf, wie Hardwarehersteller die nächste industrielle Revolution in der globalen Wirtschaft vorantreiben - durch die Transformation von Produkten, Geschäftsmodellen und Einnahmequellen mittels Embedded Software und Internet-Vernetzung.

Die Studie legt dar, dass sich der Hype allmählich in der Realität niederschlägt. Ein großer Teil der Hardwarehersteller transformiert sein Produkt- und Service-Portfolio mit softwaregesteuerten intelligenten Geräten, Funktionalität für das Internet of Things (IoT) sowie Softwarelizenzierung und Berechtigungsmanagement, um zusätzliche Umsätze zu erzielen. Im Detail zeigt die Umfrage:

  • Die Anzahl der Anbieter von IoT-Geräten wird sich in den nächsten zwei Jahren mehr als verdoppeln: Gerade einmal 30 Prozent der befragten Hersteller entwickeln zurzeit Geräte für das IoT. Aber weitere 34 Prozent wollen dies in den nächsten zwei Jahren angehen.
  • Die Zahl der Geräte mit Embedded Software wird rasant zunehmen: Aktuell sagen 50 Prozent der Befragten, dass sie intelligente Geräte entwickeln. Weitere 21 Prozent planen in den nächsten zwei Jahren ihre Geräte mit Embedded Software intelligent zu machen.
  • Neue Produkt- und Service-Kategorien werden entwickelt: 79 Prozent der Befragten wollen oder sind gerade dabei, Remote Monitoring und Fernwartung in ihren Produkt- und Service-Mix aufzunehmen, 66 Prozent werden Funktionalität zur Business Intelligence beifügen und 37 Prozent werden die Lieferkette mit neuen Services optimieren, etwa die automatisierte Wiederauffüllung aufgebrauchter Güter (beispielsweise Austausch von leeren Wasserspendern).
  • Softwarelizenzierung und Berechtigungsmanagement sind elementar für die Monetarisierung des IoT: 60 Prozent der Gerätehersteller verwenden Systeme für Softwarelizenzierung und Berechtigungsmanagement, um neue Angebote, die Hardware, Services und Beratung bündeln, zu entwickeln sowie ihre intelligenten und vernetzten Geräte besser zu monetarisieren.
  • Der Anteil der Hardwareumsätze sinkt, während der Service-Anteil steigt: Die Anzahl der Hersteller, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes mit Hardware machen, wird in den nächsten zwei Jahren um 5 Prozent sinken. Dagegen steigt die Zahl der Hersteller, bei denen die Services mehr als die Hälfte des Umsatzes ausmachen, um 6 Prozent in den nächsten zwei Jahren.

„Hardwarehersteller sind mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: schmälere Margen, inflexible und kostspielige Lieferketten und begrenzte Einnahmequellen", sagt Amy Konary, Research Vice President Software Licensing & Provisioning bei IDC. „Durch ein verändertes Geschäftsmodell mittels Software, Internet-Vernetzung und Lizenzierungsfunktionalität können Hersteller neue Märkte erobern, ihre Einnahmequellen diversifizieren und erweitern, Margen verbessern und sich vom Wettbewerb differenzieren - und die Umfragezahlen belegen, dass genau das momentan stattfindet."

„Die Umfrage spiegelt eine altbekannte Binsenweisheit im Hightech-Umfeld wider: Innovation alleine reicht nicht aus, um eine Branche zu transformieren. Ebenso notwendig sind Mittel, um neue Technologien zu monetarisieren und davon zu profitieren", sagt Vikram Koka, Vice President of Intelligent Devices & Internet of Things bei Flexera Software. „Produkte mit Embedded Software und Internetverbindung bringen eine bisher unvorstellbare Produkt- und Services-Kategorie hervor. Durch die Umfrage wissen wir, dass die Hersteller nicht nur neue Produkte und Services entwickeln, sondern auch ihre Geschäftsmodelle mit flexibler Lizenzierung und Berechtigungsmanagement verändern. Dadurch können sie mit ihren Innovationen Umsätze erzielen."

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Weiterführende Informationen:

Download der Studie The Third Industrial Revolution: Intelligent Devices, Software, and the Internet of Things

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Flexera entwickelt neue Methoden für Kauf, Verkauf, Verwaltung und Sicherung von Software. Wir betrachten die Softwarebranche als Lieferkette und sorgen für mehr Rentabilität, Sicherheit und Effektivität beim Kauf und Verkauf von Software. Unsere Monetarisierungs- und Sicherheitslösungen unterstützen Softwareverkäufer bei der Veränderung ihrer Geschäftsmodelle zur Steigerung wiederkehrender Umsätze und zur Minimierung der aus Open Source resultierenden Risiken. Unsere Lösungen für Software Asset Management (SAM) und Vulnerability Management reduzieren Verschwendung und Ungewissheit beim Kauf von Anwendungen und unterstützen Unternehmen dabei, zielgerichtet nur die benötigten Software- und Cloudservices zu erwerben, vorhandene Software zu verwalten und Risiken im Zusammenhang mit Lizenzcompliance und Sicherheit zu minimieren. Flexera hat die weltweit größte und umfangreichste Sammlung von Marktinformationen zu IT-Assets aufgebaut, mit der diese Lösungen und die gesamte Softwarelieferkette unterstützt werden. Wir sind seit über 30 Jahren im Geschäft. Über 1.300 motivierte Mitarbeiter tragen dazu bei, dass unsere mehr als 80.000 Kunden Jahr für Jahr einen ROI in Millionenhöhe erzielen. Besuchen Sie uns auf www.flexera.de.

Über die Studie
Die Studie basiert auf der „2015 Application Usage and Value Survey" von Flexera Software mit Beteiligung der Software Pricing and Licensing Research Division von IDC unter der Leitung von Amy Konary, Research Vice President. Dafür wurden zwischen November 2014 und Januar 2015 über 580 Softwarehersteller, Hersteller intelligenter Geräte und Anwenderunternehmen befragt. Das jährliche Forschungsprojekt fragt nach aktuellen Trends und Best Practices hinsichtlich Softwarelizenzierung, Compliance und Installation.

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Flexera
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(949) 241-1515
aingalls@flexera.com

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