Unternehmen schlecht vorbereitet auf die kommende Welle von Software-Migrationen

Umfrage zum Application Usage Management weist auf Risiken durch fehlende Automatisierung der Vorbereitungsprozesse hin


Laufende Projekte zur Umstellung auf Windows 7 und zur Virtualisierung

Der Bericht zum Application Usage Management weist darauf hin, dass Unternehmen immer noch vollauf damit beschäftigt sind, vor Auslaufen der Unterstützung von Microsoft Windows XP zum 8. April 2014 die Implementierung von Windows 7 abzuschließen. 28 % aller Befragten müssen noch über die Hälfte ihres Anwendungsportfolios auf Windows 7 umstellen. Nur 3,7 % der Befragten planen die direkte Umstellung auf Windows 8.

Gleichzeitig sind die Unternehmen dabei, Projekte zur Migration ihrer Desktops und Anwendungen auf virtuelle Umgebungen zu initiieren. Laut Bericht sind VDI-Projekte (Virtual Desktop Infrastructure) bereits in vollem Gange. 20 % der Unternehmen werden zwischen 26 und 100 % ihrer Desktops in den kommenden 12 bis 24 Monaten virtualisieren. Weitere 23 % werden zwischen 11 und 25 % ihrer Desktops im gleichen Zeitraum virtualisieren.

Darüber hinaus werden 28 % der Unternehmen zwischen 26 und 100 % ihrer Anwendungen in den kommenden 12 bis 24 Monaten virtualisieren. Weitere 23 % werden zwischen 11 und 25 % ihrer Anwendungen im gleichen Zeitraum virtualisieren. Die Ergebnisse der Untersuchung über mobile Anwendungen, die in Kürze bekanntgegeben werden, lassen darauf schließen, dass die Migration von mobilen Anwendungen ebenso erheblich zunimmt. Dadurch geraten aktuelle Maßnahmen zur Herstellung von Application Readiness stärker unter Druck, noch während die Umstellung auf Windows 7 und Virtualisierung andauern.

Die Bewältigung der ständigen Veränderungen nach stärkerer Automatisierung der Application Readiness

Best-Practice-Prozesse rund um Application Readiness setzen sechs Schritte voraus:

  1. Ermitteln, welche Anwendungen derzeit verwendet werden
  2. Konsolidieren der Anwendungen mit dem Ziel, ungenutzte Software vor dem Migrationsprozess zu beseitigen
  3. Bewerten der Kompatibilität mit der Zielumgebung
  4. Planen der Migration
  5. Beheben von Kompatibilitäts- und Paketierungsproblemen
  6. Übergeben der Anwendungen an ein Deployment-System oder an einen unternehmenseigenen App-Store zur nachfolgenden Bereitstellung

Der Bericht weist darauf hin, dass zwar Fortschritte bei der Automatisierung der Application-Readiness-Prozesse gemacht wurden, aber dass dieses Thema bei vielen Unternehmen immer noch nicht auf der Agenda steht. Etwa 60 % der befragten Organisationen planen derzeit oder in Zukunft eine Automatisierung der sechs Best-Practice-Prozesse für Application Readiness. Das höchste Maß an Automatisierung entfällt mit 46 % auf den ersten Schritt, also die automatische Erkennung der verwendeten Anwendungen. Der niedrigste Grad der Automatisierung entfällt mit 31 % auf das Beheben von Kompatibilitäts- und Paketierungsproblemen. Mehr als 20 % der Befragten erklärten, dass sie keine Automatisierung im Bereich der Kompatibilitätsbewertung (18,9 %), der Behebung von Kompatibilitäts- und Paketierungsproblemen (19,5 %) und der Bereitstellung (19,5 %) planen.

„Die Ausweitung der heterogenen IT-Umgebungen und die erhöhte Komplexität der Software-Lizenzmodelle stellen hohe Anforderungen an Effizienz und Effektivität beim Management der Anwendungen im gesamten Lebenszyklus. Viele IT-Abteilungen, die mit dem Management komplexer Systeme und Services vollauf beschäftigt sind, bewegen sich innerhalb enger Budgetgrenzen. Wer in dieser Situation weiter an manuellen Prozessen zur Gewährleistung einer einwandfreien Softwarenutzung festhält, leidet unter einer vermeidbaren Arbeitsbelastung und unter höheren Kosten“, sagt Robert Young, Research Manager, Enterprise System Management Software bei IDC. „Manuelle Prozesse für das Software Asset Management können zudem sehr fehleranfällig sein. Das kann zu Lizenzverstößen, nicht abgestimmten Beschaffungsmaßnahmen und zu Compliance-Verletzungen führen. Dies kann sich erheblich auf die Benutzerproduktivität sowie auf das wirtschaftliche Ergebnis eines Unternehmens auswirken. Durch Automatisierung der Application-Lifecycle-Prozesse kann die IT die mit ineffektiven Software-Asset-Management-Programmen verbundenen Risiken und Kosten senken und den Schwerpunkt auf die Implementierung von Anwendungen legen, die die Effizienz unternehmensweit steigern.“

„Zwischen großen Migrationsprojekten – wie Windows 7 und Virtualisierung sowie den routinemäßigen Anwendungs-Upgrades, Bug Fixes und Patches – ändern sich jährlich 30 % der Anwendungen eines Unternehmens. Das durchgehende Verwenden von Best-Practices zur Application Readiness- bei Desktop- und mobilen Geräten sowie im Rechenzentrum ist unverzichtbar, damit erfolgswichtige Anwendungen stets auf dem aktuellen Stand sind“, so Maureen Polte, Vice President of Product Management bei Flexera Software. „Nur wenige IT-Teams verfügen über ausreichende Ressourcen, um eine kontinuierliche Application Readiness mithilfe manueller Prozesse sicherzustellen. Eine Automatisierung würde diese Teams in die Lage versetzen, die Mehrzahl der Anwendungen automatisch zu testen und mögliche Probleme zu beheben. Sie könnten ihre Ressourcen somit auf die kleine Zahl von „Problemfällen“ konzentrieren, die Zeit und Aufmerksamkeit erfordern.“

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Weitere Informationen über Flexera Software:

Ergebnisse der Untersuchung zum Application Usage Management 2013

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